Mit der Empfehlung einer Erzieherin oder der Lehrerin zur Ergotherapie zu gehen und einer Verordnung für Ergotherapie des Kinderarztes beginnt oft eine interessante Erfahrung, die den Alltag leichter machen soll und die Lebensqualität der Familie beeinflusst.

Es drängt sich dann oft eine Frage auf: „Was wird denn in der Ergotherapie gemacht?“


Und weil die Möglichkeiten in der ergotherapeutischen Behandlung so vielfältig sind, lässt sich diese Frage nicht kurz und knapp beantworten. Hier ein Versuch:


Während meiner Ausbildung zur Ergotherapeutin und in den Weiterbildungen und Arbeitsstellen in ambulanten Praxen und in Kliniken, die nach dem Examen folgten, habe ich verschiedene Konzepte und Methoden für die ergotherapeutische Behandlung kennengelernt und angewandt.


Bei der Therapieplanung stelle ich individuell die geeigneten Methoden zusammen, um in der Behandlungszeit die Impulse geben zu können, die sich in den Alltag übertragen lassen.

In der Fortbildung zur Fachergotherapeutin für Pädiatrie bei Britta Winter im Therapie+Wissen Fortbildungszentrum, Fortbildungen im Diakonischen Institut für soziale Berufe bei Berit Menke und Stefanie Otte-Löcker und der Fortbildung beim Institut Kindheit und Entwicklung bei Kristina Eggert im Kampe, bei internen Weiterbildungen der verschiedenen Arbeitsstellen und im Berufsalltag habe ich Erfahrung mit unterschiedlichen Behandlungskonzepten gesammelt (u.a.):

  • Sensorische Integrationstherapie (SI),
  • Pädiatrische Ergotherapie – Das Wunstorfer Konzept ,
  • Ergotherapeutisches Sozialkompetenztraining,
  • Verhaltenstherapeutische Methoden,
  • iPunkt! Training für Vorschulkinder®,
  • Marburger Konzentrationstraining,
  • Training für Kinder mit Aufmerksamkeitsstörungen das neuropsychologische Gruppenprogramm ATTENTIONER,
  • Kognitiv-therapeutische Übungen nach Prof. Carlo Perfetti (Perfetti-Methode),
  • Handtherapie

Vor allem wenn Kinder mit

  • Umschriebene Entwicklungsstörung motorische Funktion,
  • Umschriebene Entwicklungsstörung Fein- und Graphomotorik,
  • ADHS
  • u.a.

zur Ergotherapie kommen braucht es Zeit, neue Fähigkeiten oder Gewohnheiten zu entwickeln und noch mehr Übung, um sie sicher anzuwenden.


Und wenn diese Anstrengung gemacht ist, wird das Leben manchmal leichter. Es kommt auf den Versuch an!

Meine Arbeitsweise – Was ist Ergotherapie?